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Telekom Austria meets Ars Electronica

Eröffnung der Ausstellung "Digital Canvas - Art for Screens" im net.culture.space

Am 13. November 2007 eröffneten Telekom Austria und Ars Electronica die Ausstellung "Digital Canvas - Art for Screens". Von 14. November bis 9. Dezember werden im net.culture.space digitale Bildwelten bekannter MedienkünstlerInnen wie Peter Kogler, Lia oder der Gruppe "h.o" präsentiert. Ein für 22. November 2007 geplantes KünstlerInnengespräch rundet die Ausstellung ab. Der net.culture.space ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Mit Digital Canvas - Art for Screens verwandelt sich der net.culture.space in eine Galerie digitaler Bildwelten. "Im Mittelpunkt stehen bei dieser Ausstellung künstlerische Arbeiten aus den Bereichen Virtual Reality, Generative Grafik und Musikvisualisierung - Arbeiten, die aus der Zweidimensionalität von Monitor und Leinwand ausbrechen", so Martin Bredl Leiter Kommunikation Telekom Austria TA AG.

"Schon in der monochromen Frühzeit der Computer haben sich KünstlerInnen mit der Idee beschäftigt, den Computer nicht nur als neue Bildfläche, sondern als Instrument zur Erzeugung von Bildern zu erproben", erläutert Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter Ars Electronica. "Die frühen fraktalen Computerbilder eines Herbert W. Franke gehören ebenso dazu, wie z.B. die algorithmischen Plotter-Zeichnungen von Roman Verostko", so Stocker weiter.

Heute, da der Computer längst unseren Alltag erobert hat, ist dies erneut von großem Interesse für KünstlerInnen. Es gilt die Bildfläche des Monitors zu durchbrechen und den Computer als Generator von Bildwelten einzusetzen, die in Realtime, also im Moment des Betrachtens, gerade erst entstehen oder durch den Beobachtungsvorgang verändert werden. Software ist zu Farbe und Pinsel unserer Zeit geworden, und wie jedes neue Instrumentarium bringt es neue Ästhetiken und Ausdrucksformen hervor. Mathematik und Geometrie werden zu Bewegung in Raum und Zeit. Es geht darum, Systeme zu entwerfen, in denen die Kontrolle über das Geschehen zwischen KünstlerIn, Maschine und Benutzer oszilliert: from object to process, from document to event. In diesen Arbeiten vereinen sich zwei grundlegende Definitionskriterien von digitaler Medienkunst - Interaktivität und Prozessualität.

 
Telekom Austria meets Ars Electronica
 

Telekom Austria meets Ars Electronica

v.l.n.r: Martin Bredl (Leiter Kommunikation Telekom Austria TA AG) und Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter Ars Electronica)

 
Perfect Time
 

Perfect Time

Hide Ogawa, Vertreter der japanischen Gruppe h.o und zurzeit "Artist in Residence" des Ars Electronica Futurelab in Linz, demonstriert die von h.o entwickelte Installation "Perfect Time".

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